AGB
1. Anbieterin, Geltungsbereich und Begriffe
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Marlene Löhr, im Folgenden „Anbieterin“ genannt, und ihren Kundinnen, Klientinnen, Auftraggeberinnen und Teilnehmerinnen, im Folgenden zusammenfassend „Klient*innen“ genannt.
Die Anbieterin bietet insbesondere Coachings, Seminare, Workshops, Vorträge, Persönlichkeitsprofile, Online-Formate sowie sonstige Leistungen im Bereich Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstführung, Führung und berufliche Entwicklung an.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen der Anbieterin, sofern im Einzelfall nichts Abweichendes schriftlich oder in Textform vereinbart wurde.
Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Klient*innen gelten nicht, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zu.
Verbraucher*in im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer*in im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2. Leistungen und Abgrenzung
Die Anbieterin bietet Coachings, Seminare, Workshops, Vorträge, Persönlichkeitsprofile, Online-Formate sowie sonstige Leistungen im Bereich Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstführung, Führung und berufliche Entwicklung an.
Inhalt, Umfang, Dauer, Format und Honorar der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung, der Rechnung, der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung in Textform.
Coaching ist ein individueller, lösungs- und entwicklungsorientierter Begleitprozess. Die Anbieterin unterstützt Klient*innen dabei, persönliche und berufliche Themen zu reflektieren, Klarheit zu gewinnen, eigene Ressourcen zu erkennen, Handlungsoptionen zu entwickeln und nächste Schritte umzusetzen.
Die Anbieterin arbeitet ko-kreativ und prozessorientiert. Das bedeutet, dass Erkenntnisse, Ziele und Lösungswege gemeinsam mit den Klient*innen erarbeitet werden. Ein bestimmter Erfolg, eine konkrete Veränderung oder ein bestimmtes Ergebnis wird nicht geschuldet.
Coaching, Seminare, Workshops, Persönlichkeitsprofile und sonstige Leistungen der Anbieterin ersetzen keine Psychotherapie, keine ärztliche oder heilkundliche Behandlung, keine medizinische oder psychologische Diagnostik und keine psychiatrische Beratung oder Behandlung.
Die Anbieterin stellt keine Diagnosen und behandelt keine psychischen Erkrankungen. Bei akuten psychischen Krisen, bestehenden psychischen Erkrankungen, Suizidgedanken oder gesundheitlichen Beschwerden sind Klientinnen dafür verantwortlich, sich an entsprechend qualifizierte Ärztinnen, Psychotherapeut*innen, psychiatrische Dienste oder andere geeignete Fachstellen zu wenden.
Soweit im Rahmen der Leistungen Persönlichkeitsprofile, Reflexionsinstrumente, Fragebögen oder vergleichbare Tools eingesetzt werden, dienen diese der Selbstreflexion, Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder klinisch-psychologische Diagnostik dar.
Die Anbieterin erbringt keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Finanzberatung oder Anlageberatung. Soweit in Coachings, Seminaren oder sonstigen Leistungen rechtliche, steuerliche, finanzielle oder wirtschaftliche Themen berührt werden, dienen entsprechende Hinweise ausschließlich der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine Beratung durch dafür qualifizierte Fachpersonen.
3. Vertragsabschluss
Die Darstellung von Leistungen auf der Website, in sozialen Medien, in Flyern, Präsentationen oder sonstigen Veröffentlichungen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Kontaktaufnahme, Anfrage oder Buchung.
Ein Vertrag zwischen der Anbieterin und den Klientinnen kommt zustande, wenn die Klientinnen ein Angebot der Anbieterin annehmen oder eine Leistung verbindlich buchen und die Anbieterin diese Annahme oder Buchung bestätigt.
Die Annahme eines Angebots kann insbesondere schriftlich, per E-Mail, über ein Buchungsformular oder durch eine andere eindeutige Erklärung in Textform erfolgen.
Individuelle Angebote der Anbieterin sind, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist, 14 Tage gültig. Nach Ablauf dieser Frist ist die Anbieterin nicht mehr an das Angebot gebunden.
Bei Buchungen über ein Buchungsformular, ein Online-Buchungssystem oder eine vergleichbare digitale Buchungsmöglichkeit kommt der Vertrag zustande, sobald die Buchung durch die Anbieterin bestätigt wurde oder der Buchungsprozess entsprechend abgeschlossen ist.
Die Anbieterin ist berechtigt, Anfragen oder Buchungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn der Eindruck entsteht, dass das Anliegen nicht zum Leistungsangebot der Anbieterin passt oder eine andere Form der Unterstützung fachlich angemessener erscheint.
Vertragssprache ist Deutsch, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
4. Durchführung, Termine und technische Voraussetzungen
Termine für Coachings, Auswertungsgespräche, Seminare, Workshops und sonstige Leistungen werden zwischen der Anbieterin und den Klient*innen individuell vereinbart oder ergeben sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung, Ausschreibung oder gesonderten Vereinbarung.
Die Leistungen können je nach Vereinbarung online, telefonisch, in Präsenz oder in einem anderen geeigneten Format durchgeführt werden. Der konkrete Durchführungsort oder das jeweilige Online-Format wird zwischen der Anbieterin und den Klient*innen abgestimmt oder in der Buchungsbestätigung mitgeteilt.
Bei Online-Leistungen stellt die Anbieterin den Klient*innen rechtzeitig vor Beginn die erforderlichen Zugangsdaten oder Informationen zum jeweiligen Kommunikationssystem zur Verfügung. Die Anbieterin ist in der Wahl des geeigneten Kommunikationssystems frei, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Die Klient*innen sind selbst dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an Online-Leistungen sicherzustellen. Dazu gehören insbesondere eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät, eine funktionierende Kamera und ein funktionierendes Mikrofon, sofern diese für die jeweilige Leistung erforderlich sind.
Technische Störungen, die aus dem Verantwortungsbereich der Klient*innen stammen, insbesondere fehlende oder instabile Internetverbindung, defekte Hardware, nicht funktionierende Software oder verspäteter Login, berechtigen nicht automatisch zu einer kostenfreien Verlängerung, Wiederholung oder Erstattung der Leistung.
Kommt es zu technischen Störungen im Verantwortungsbereich der Anbieterin, bemüht sich die Anbieterin um eine angemessene Lösung. Dies kann insbesondere eine Verlängerung des Termins, ein Ersatztermin oder ein Wechsel des Kommunikationssystems sein.
Die Anbieterin kann für die Durchführung und Begleitung der Leistungen digitale Tools einsetzen, insbesondere Videokonferenzsysteme, Online-Whiteboards, E-Mail, Messenger-Dienste oder Plattformen für Persönlichkeitsprofile. Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit diesen Tools finden sich in der Datenschutzerklärung der Anbieterin.
Soweit für die Zusammenarbeit ein gemeinsames digitales Arbeitsboard angelegt wird, dient dieses der Dokumentation, Reflexion und Begleitung des Coachingprozesses. Der Zugriff auf das Arbeitsboard besteht nur für den im jeweiligen Angebot oder in der individuellen Vereinbarung genannten Zeitraum. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, endet der Zugriff spätestens zwölf Monate nach Abschluss der jeweiligen Zusammenarbeit.
Die Anbieterin ist berechtigt, Inhalte, Methoden, Übungen und Vorgehensweisen im Rahmen der vereinbarten Leistung fachlich und methodisch so anzupassen, wie es für den jeweiligen Prozess sinnvoll erscheint. Ein Anspruch auf den Einsatz bestimmter Methoden, Tools oder Materialien besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
5. Mitwirkung und Eigenverantwortung der Klient*innen
Coaching, Seminare, Workshops und sonstige Leistungen der Anbieterin beruhen auf der aktiven Mitwirkung der Klientinnen. Die Qualität und Wirksamkeit der Zusammenarbeit hängen wesentlich davon ab, dass Klientinnen bereit sind, sich auf den Prozess einzulassen, eigene Themen zu reflektieren und vereinbarte Schritte eigenverantwortlich umzusetzen.
Die Klientinnen sind während der gesamten Zusammenarbeit für ihre Entscheidungen, Handlungen und Unterlassungen selbst verantwortlich. Die Anbieterin gibt Impulse, stellt Fragen, eröffnet Perspektiven, unterstützt bei der Reflexion und begleitet die Entwicklung von Handlungsoptionen. Die Entscheidung über die Umsetzung liegt bei den Klient*innen.
Die Klient*innen verpflichten sich, alle für die Zusammenarbeit relevanten Informationen nach bestem Wissen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen, soweit diese für den Coaching-, Seminar- oder Beratungsprozess erforderlich sind.
Die Klient*innen sind selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob sie körperlich, psychisch und emotional in der Lage sind, an Coachings, Seminaren, Workshops oder sonstigen Leistungen teilzunehmen. Bei bestehenden gesundheitlichen oder psychischen Einschränkungen, akuten Krisen oder Unsicherheiten wird empfohlen, vor Beginn der Zusammenarbeit fachärztlichen, psychotherapeutischen oder anderweitig geeigneten fachlichen Rat einzuholen.
Vereinbarte Vorbereitungen, Reflexionsaufgaben, Übungen oder sonstige Aufgaben zwischen den Terminen dienen der Unterstützung des Prozesses. Eine Nichtbearbeitung solcher Aufgaben begründet keinen Anspruch auf Erstattung, Wiederholung oder Verlängerung der vereinbarten Leistung.
Die Klient*innen verpflichten sich, vereinbarte Termine pünktlich wahrzunehmen und die Anbieterin rechtzeitig zu informieren, wenn eine Teilnahme nicht möglich ist.
6. Honorare, Zahlung und Umsatzsteuer
Die Höhe der Honorare ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung, der Rechnung, der Leistungsbeschreibung, der Veranstaltungsausschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung in Textform.
Alle angegebenen Preise verstehen sich in Euro.
Soweit die Anbieterin die Kleinunternehmerinnenregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Soweit einzelne Leistungen aufgrund gesetzlicher Regelungen, insbesondere als Bildungsleistungen, umsatzsteuerbefreit sind, wird ebenfalls keine Umsatzsteuer berechnet. Die jeweilige umsatzsteuerliche Behandlung ergibt sich aus dem individuellen Angebot und der Rechnung.
Sofern Umsatzsteuer anfällt, wird diese in der jeweils gesetzlich geltenden Höhe ausgewiesen.
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen sofort nach Erhalt ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Coaching-Paketen, Seminaren, Workshops, Vorträgen oder sonstigen Leistungen kann die Anbieterin eine Zahlung vor Beginn der Leistung verlangen. Die jeweils geltenden Zahlungsmodalitäten ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung, der Rechnung oder der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, die Durchführung weiterer Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Forderung auszusetzen. Bereits vereinbarte Termine können in diesem Fall verschoben werden. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
Anmeldungen zu Seminaren, Workshops oder sonstigen Veranstaltungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht erst nach Bestätigung der Anmeldung durch die Anbieterin.
Sofern bei einer Leistung externe Kosten anfallen, zum Beispiel für Persönlichkeitsprofile, Materialien, Raummiete, Reiseleistungen oder sonstige Zusatzleistungen, werden diese nur dann gesondert berechnet, wenn dies vorher vereinbart wurde.
7. Absage, Stornierung und Terminverschiebung durch Klient*innen
Vereinbarte Coaching-Termine, Auswertungsgespräche oder sonstige Einzeltermine können bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
Bei einer Absage oder Terminverschiebung weniger als 48 Stunden, aber mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin, werden 50 % des für den Termin vereinbarten Honorars berechnet.
Bei einer Absage oder Terminverschiebung weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin sowie bei Nichterscheinen wird das volle Honorar für den vereinbarten Termin berechnet.
Maßgeblich für den Zeitpunkt der Absage oder Terminverschiebung ist der Eingang der Mitteilung bei der Anbieterin, zum Beispiel per E-Mail oder über einen zuvor vereinbarten Kommunikationsweg.
Bei nachweisbaren Notfällen, insbesondere plötzlicher Erkrankung, Unfall, höherer Gewalt oder vergleichbaren unvorhersehbaren Ereignissen, bemühen sich die Anbieterin und die Klient*innen um eine faire einvernehmliche Lösung. Ein Anspruch auf kostenfreie Verschiebung oder Erstattung besteht jedoch nicht automatisch.
Gebuchte Seminare, Workshops oder sonstige Veranstaltungen können bis sieben Tage vor Beginn kostenfrei storniert werden, sofern in der jeweiligen Ausschreibung oder Buchungsbestätigung nichts Abweichendes geregelt ist.
Bei einer Stornierung weniger als sieben Tage vor Beginn eines Seminars, Workshops oder einer sonstigen Veranstaltung werden 50 % der vereinbarten Teilnahmegebühr berechnet. Bei Nichterscheinen wird die volle Teilnahmegebühr berechnet.
Die Benennung einer Ersatzteilnehmerin oder eines Ersatzteilnehmers ist nach vorheriger Abstimmung mit der Anbieterin grundsätzlich möglich, sofern keine fachlichen, organisatorischen oder persönlichen Gründe entgegenstehen.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbraucher*innen bleiben von diesen Regelungen unberührt.
8. Inhouse-, Firmen- und Auftragsveranstaltungen
Diese Ziffer gilt für Seminare, Workshops, Vorträge, Fortbildungen und vergleichbare Veranstaltungen, die von Unternehmen, Behörden, Vereinen, Trägern oder sonstigen Organisationen als Gesamtleistung beauftragt und pauschal vergütet werden, im Folgenden „Auftragsveranstaltungen" genannt. Für Auftragsveranstaltungen gehen die Regelungen dieser Ziffer den Regelungen in Ziffer 7 vor.
Mit der Auftragsbestätigung reserviert die Anbieterin den vereinbarten Termin ausschließlich für die Auftraggeberin und steht für diesen Zeitraum keinen anderen Auftraggeber*innen zur Verfügung.
Eine Absage der Auftraggeberin ist in Textform mitzuteilen. Maßgeblich für den Zeitpunkt der Absage ist der Eingang der Mitteilung bei der Anbieterin.
Bei einer Absage bis 28 Tage vor dem vereinbarten Veranstaltungsbeginn fallen keine Kosten an. Bei einer Absage ab 27 bis 8 Tage vor Veranstaltungsbeginn werden 50 Prozent des vereinbarten Honorars berechnet. Bei einer Absage ab 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn sowie bei Nichtdurchführung aus Gründen, die im Verantwortungsbereich der Auftraggeberin liegen, wird das volle vereinbarte Honorar berechnet. Der Nachweis eines geringeren Schadens bleibt vorbehalten.
Eine einmalige Verschiebung des Termins ist bis 14 Tage vor dem ursprünglich vereinbarten Termin kostenfrei möglich, sofern innerhalb von sechs Monaten ein Ersatztermin zustande kommt. Kommt innerhalb dieses Zeitraums kein Ersatztermin zustande, gelten die vorstehenden Absageregelungen, berechnet ab dem ursprünglich vereinbarten Termin. Jede weitere Verschiebung gilt als Absage im Sinne dieser Ziffer.
Die im Angebot genannte Höchstteilnehmendenzahl ist verbindlich. Eine Überschreitung bedarf der vorherigen Zustimmung der Anbieterin in Textform. Eine Unterschreitung berührt das vereinbarte Honorar nicht.
Die Auftraggeberin stellt Raum, Bestuhlung und die im Angebot genannte Ausstattung rechtzeitig und funktionsfähig zur Verfügung. Verzögerungen, Einschränkungen oder Ausfälle, die aus dem Verantwortungsbereich der Auftraggeberin stammen, berechtigen nicht zur Minderung des Honorars.
Fahrtkosten innerhalb Berlins sind im Honorar enthalten, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Bei Veranstaltungen außerhalb Berlins werden Reise-, gegebenenfalls Übernachtungs- und Verpflegungskosten nach vorheriger Vereinbarung gesondert berechnet. Bereits angefallene und nicht stornierbare Reise- und Übernachtungskosten sind auch im Fall einer Absage zu erstatten.
Für eine Absage, Verschiebung oder einen Ausfall durch die Anbieterin gilt Ziffer 9 entsprechend.
Ergänzend zu Ziffer 11 gilt für Arbeitsmaterialien, die im Rahmen einer Auftragsveranstaltung ausgehändigt werden: Die Auftraggeberin und die teilnehmenden Personen dürfen diese Materialien innerhalb der eigenen Organisation vervielfältigen und für interne Zwecke einsetzen, insbesondere in der Arbeit mit den eigenen Teams. Die Angabe der Urheberin ist dabei beizubehalten.
Nicht gestattet ist jede kommerzielle Verwertung der Materialien. Dazu zählen insbesondere die Weitergabe an Dritte außerhalb der Organisation, der Einsatz in entgeltlichen oder gegen Entgelt angebotenen Coachings, Trainings, Seminaren, Workshops oder Vorträgen, die Aufnahme in eigene kostenpflichtige Produkte, Publikationen oder Online-Angebote sowie die Bearbeitung, Übersetzung oder Veröffentlichung der Materialien. Dies gilt auch nach Beendigung der Zusammenarbeit.
Abweichende Regelungen im individuellen Angebot oder in der Auftragsbestätigung gehen den Bestimmungen dieser Ziffer vor.
9. Absage, Verschiebung oder Ausfall durch die Anbieterin
Die Anbieterin ist berechtigt, vereinbarte Termine, Seminare, Workshops, Vorträge oder sonstige Leistungen aus wichtigem Grund abzusagen oder zu verschieben. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei Erkrankung der Anbieterin, Erkrankung oder Betreuungsnotfällen des eigenen Kindes, höherer Gewalt, technischen Störungen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin, unvorhersehbaren persönlichen Notfällen oder sonstigen Umständen, die die Durchführung der Leistung unmöglich oder unzumutbar machen.
Im Falle einer Absage oder Verschiebung informiert die Anbieterin die betroffenen Klient*innen so früh wie möglich und bemüht sich um einen geeigneten Ersatztermin.
Kann ein Einzeltermin nicht stattfinden, wird dieser zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Bereits gezahlte Honorare bleiben in diesem Fall für den Ersatztermin bestehen.
Kann ein Seminar, Workshop, Vortrag oder eine sonstige Veranstaltung nicht stattfinden und wird kein Ersatztermin angeboten oder kommt kein Ersatztermin zustande, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren für die ausgefallene Leistung erstattet.
Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs-, Verdienstausfall- oder sonstigen Folgekosten, sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Anbieterin ist berechtigt, Veranstaltungen abzusagen, wenn eine erforderliche Mindestteilnehmerinnenzahl nicht erreicht wird, sofern auf eine solche Mindestteilnehmerinnenzahl in der Ausschreibung, Buchungsbestätigung oder Leistungsbeschreibung hingewiesen wurde.
10. Widerrufsrecht für Verbraucher*innen
Verbraucher*innen haben das Recht, einen Vertrag binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, müssen Verbraucher*innen die Anbieterin mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel per Brief oder E-Mail, über den Entschluss informieren, den Vertrag zu widerrufen.
Der Widerruf ist zu richten an:
Marlene Löhr
Lütticher Straße 14, 13353 Berlin
mail@marlene-loehr.de
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.
Folgen des Widerrufs
Wenn Verbraucherinnen diesen Vertrag widerrufen, erstattet die Anbieterin alle Zahlungen, die sie von den Verbraucherinnen erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über den Widerruf bei der Anbieterin eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwendet die Anbieterin dasselbe Zahlungsmittel, das bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt wurde, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Für die Rückzahlung werden keine Entgelte berechnet.
Haben Verbraucher*innen ausdrücklich verlangt, dass die Anbieterin mit der Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, so haben sie der Anbieterin einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser Betrag entspricht dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Dienstleistung.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem die Verbraucherinnen ausdrücklich zugestimmt haben, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und die Verbraucherinnen gleichzeitig bestätigt haben, dass sie ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verlieren.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Verbraucher*innen den Vertrag widerrufen möchten, können sie dafür das folgende Formular verwenden. Die Verwendung des Formulars ist jedoch nicht vorgeschrieben.
An
Marlene Löhr
Lütticher Straße 14, 13353 Berlin
mail@marlene-loehr.de
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Leistung:
Bezeichnung der Leistung:
Gebucht am:
Name der Verbraucherin / des Verbrauchers:
Anschrift der Verbraucherin / des Verbrauchers:
Datum:
Unterschrift, sofern der Widerruf in Papierform erfolgt:
11. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Alle von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte, Unterlagen, Konzepte, Methoden, Übungen, Arbeitsblätter, Präsentationen, Audio- und Videoinhalte, Miroboards, Texte sowie sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt, sofern sie schutzfähig im Sinne des Urheberrechts sind.
Die Klient*innen erhalten an diesen Materialien ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für den eigenen privaten oder beruflichen Gebrauch im Rahmen der gebuchten Leistung.
Eine Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung, Übersetzung, öffentliche Zugänglichmachung oder gewerbliche Nutzung der Materialien ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
Dies gilt insbesondere für die Nutzung in eigenen Coachings, Trainings, Seminaren, Workshops, Präsentationen, Online-Angeboten, Publikationen oder sonstigen kommerziellen Kontexten.
Soweit im Rahmen der Zusammenarbeit Materialien oder Tools Dritter eingesetzt werden, insbesondere Persönlichkeitsprofile, Fragebögen, digitale Plattformen oder externe Arbeitsmaterialien, gelten ergänzend die jeweiligen Nutzungsbedingungen und Rechte der betreffenden Anbieter*innen.
Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen von Coachings, Seminaren, Workshops oder sonstigen Leistungen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Anbieterin und aller beteiligten Personen zulässig.
Die Anbieterin ist nicht berechtigt, vertrauliche Inhalte der Klient*innen ohne deren Zustimmung zu veröffentlichen oder zu verwenden. Ausgenommen hiervon sind anonymisierte Erkenntnisse, allgemeine fachliche Erfahrungen oder abstrahierte Fallbeispiele, sofern keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.
12. Datenschutz und externe Tools
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten der Klient*innen ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt insbesondere zur Vertragsanbahnung, Vertragsdurchführung, Terminabstimmung, Kommunikation, Rechnungsstellung sowie zur Durchführung und Begleitung von Coachings, Seminaren, Workshops, Vorträgen, Persönlichkeitsprofilen und sonstigen vereinbarten Leistungen.
Für die Durchführung und Begleitung der Leistungen kann die Anbieterin externe digitale Tools und Dienstleister*innen einsetzen. Dazu können insbesondere Videokonferenzsysteme, Online-Whiteboards, E-Mail-Dienste, Messenger-Dienste, Buchungs- oder Zahlungsdienste sowie Plattformen für Persönlichkeitsprofile gehören.
Soweit externe Tools oder Dienstleisterinnen eingesetzt werden, erfolgt dies im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben. Weitere Informationen zu Art, Umfang und Zweck der Datenverarbeitung, zu den eingesetzten Tools und Dienstleisterinnen sowie zu den Rechten der betroffenen Personen finden sich in der Datenschutzerklärung der Anbieterin.
Die Kommunikation kann je nach Vereinbarung per E-Mail, Telefon, Videokonferenz, Messenger-Dienst oder über andere geeignete Kommunikationswege erfolgen. Bei der Nutzung von Messenger-Diensten oder sonstigen externen Kommunikationswegen können personenbezogene Daten durch die jeweiligen Anbieter*innen verarbeitet werden.
Klient*innen können der Nutzung bestimmter Kommunikationswege widersprechen oder eine alternative Kommunikation, zum Beispiel per E-Mail, vereinbaren, sofern dies für die Durchführung der Leistung praktikabel ist.
Die Klientinnen sind selbst dafür verantwortlich, bei der Nutzung digitaler Tools die jeweils geltenden Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise der externen Anbieterinnen zur Kenntnis zu nehmen.
Vertrauliche Inhalte aus Coachings, Seminaren, Workshops oder sonstigen Leistungen werden von der Anbieterin nicht ohne Einwilligung der betroffenen Personen veröffentlicht oder an unbefugte Dritte weitergegeben. Gesetzliche Offenlegungs- oder Auskunftspflichten bleiben unberührt.
13. Vertraulichkeit
Die Anbieterin verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen beruflichen, betrieblichen, persönlichen und privaten Angelegenheiten der Klient*innen Stillschweigen zu bewahren.
Diese Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch über die Beendigung der Zusammenarbeit hinaus.
Vertrauliche Informationen werden nicht ohne ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Klient*innen an Dritte weitergegeben. Dies gilt insbesondere für Inhalte aus Coachings, Auswertungsgesprächen, Seminaren, Workshops, Persönlichkeitsprofilen, Miroboards, E-Mails, Messenger-Kommunikation oder sonstigen Kommunikationswegen.
Ausgenommen von der Vertraulichkeit sind Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind, deren Weitergabe ausdrücklich vereinbart wurde oder zu deren Offenlegung die Anbieterin gesetzlich verpflichtet ist.
Die Anbieterin ist berechtigt, anonymisierte und abstrahierte Erkenntnisse, Muster oder Fallbeispiele aus ihrer beruflichen Praxis für eigene fachliche, didaktische, wissenschaftliche, werbliche oder publizistische Zwecke zu nutzen, sofern keine Rückschlüsse auf einzelne Klient*innen, Organisationen oder sonstige beteiligte Personen möglich sind.
Klientinnen verpflichten sich ebenfalls, vertrauliche Informationen über andere Teilnehmerinnen, die ihnen im Rahmen von Seminaren, Workshops, Gruppenformaten oder sonstigen Veranstaltungen bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
14. Haftung
Die Anbieterin führt Coachings, Seminare, Workshops, Vorträge, Persönlichkeitsprofile und sonstige Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie mit der gebotenen Sorgfalt durch.
Ein bestimmter Erfolg, eine bestimmte Veränderung oder ein bestimmtes Ergebnis wird nicht geschuldet. Die Umsetzung von Impulsen, Empfehlungen, Reflexionen oder erarbeiteten Handlungsoptionen liegt in der Eigenverantwortung der Klient*innen.
Die Haftung der Anbieterin für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt. Ebenfalls unberührt bleibt die Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Klient*innen regelmäßig vertrauen dürfen.
Im Übrigen ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Anbieterin haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass Klient*innen unvollständige, unrichtige oder missverständliche Angaben machen oder relevante Informationen zurückhalten.
Die Anbieterin haftet nicht für technische Störungen, Ausfälle oder Datenverluste, die außerhalb ihres Verantwortungsbereichs liegen, insbesondere bei Störungen von Internetverbindungen, Endgeräten, Software, Plattformen oder Diensten externer Anbieter*innen.
Für Inhalte, Unterlagen, Links, Tools oder Dienste externer Anbieter*innen übernimmt die Anbieterin keine Haftung, soweit diese außerhalb ihres Verantwortungsbereichs liegen.
15. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Soweit gesetzlich zulässig, ist Erfüllungs- und Zahlungsort der Geschäftssitz der Anbieterin.
Änderungen und Ergänzungen individueller Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und den Klient*innen bedürfen der Textform, sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel.
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gelten die gesetzlichen Regelungen.
Stand: Juni 2026